Widersprüche kultivieren
Sechs Künstler*innen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Geschichten haben acht Wochen in der AULA im Milchhof recherchiert, geschrieben, getanzt und geprobt. Sabine Zahn, Christina Ciupke, Simone Gisela Weber, Leon Locher, Sefa Okutan und Rose Beermann setzen sich an diesem Abend mit ihrem Publikum an einen großen Tisch, um von ihren Arbeitsprozessen zu berichten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Es werden Ausschnitte aus bisherigen Arbeiten gezeigt, Ansätze zu noch nicht umgesetzten Projekten vorgestellt und gemeinsam Ideen diskutiert. Dabei werden keine ‚Lösungen‘ gesucht, sondern Widersprüche, Unschärfen und offene Fragen kultiviert – in der Überzeugung, dass es an diesen Orten interessant wird.
Das AULAB ist eine Reihe von experimentellen Veranstaltungsformaten unter der Leitung von Rose Beermann, bei der die Begegnung mit dem Publikum im Vordergrund steht. Thematischer Schwerpunkt ist der generationsübergreifende Austausch. In den folgenden zwei Ausgaben lädt sie jeweils zwei Künstler*innen unterschiedlicher Altersstufen ein, um sich mit ihnen und dem Publikum über Generationsunterschiede, Gemeinsamkeiten und aktuelle Herausforderungen für die künstlerische Arbeit auszutauschen.
Six artists of different ages and with different backgrounds spent eight weeks researching, writing, dancing, and rehearsing at the AULA in Milchhof. Sabine Zahn, Christina Ciupke, Simone Gisela Weber, Leon Locher, Sefa Okutan, and Rose Beermann will sit down with their audience at a large table this evening to talk about their work processes and engage in conversation with each other. Excerpts from previous works will be shown, approaches to projects that have not yet been implemented will be presented, and ideas will be discussed together. The aim is not to find ‘solutions’, but to cultivate contradictions, ambiguities, and open questions – in the conviction that this is where things get interesting.
AULAB is a series of experimental event formats led by Rose Beermann, which focuses on encounters with the audience. The thematic focus is on intergenerational exchange. In the following two editions, she invites two artists of different ages to discuss generational differences, commonalities, and current challenges for artistic work with them and the audience.



































